Trabajar en Alemania 4

Lo ultimo de la evolucion del mercado de trabajo aleman (F.A.Z. 29 Nov. 2012)

Der Arbeitsmarkt in Deutschland stagniert

So sah es vor einem Jahr aus.   Die Arbeitslosenzahlen im November 2012

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/2-75-millionen-arbeitslose-der-arbeitsmarkt-in-deutschland-stagniert-11975806.html

29.11.2012 · Die Konjunktur schwächelt, doch der Arbeitsmarkt bleibt im November robust. Allerdings fällt der in dieser Jahreszeit übliche Rückgang diesmal nur schwach aus. Die Bundesagentur für Arbeit spricht deshalb von einer „Seitwärtsbewegung“.

Der deutsche Arbeitsmarkt reagiert bisher robust auf die nachlassende Konjunktur. Allerdings fiel der saisonal übliche Rückgang der Arbeitslosigkeit im November etwas schwächer aus als in den vergangenen Jahren. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilte, waren in Deutschland rund 2,751 Millionen Menschen ohne Arbeit, im Vergleich zum Vormonat ergab sich damit eine Zunahme um knapp 1900 Personen. Zugleich lag die Arbeitslosenzahl um rund 38.000 über dem Vorjahresstand. Die entsprechende Quote belief sich auf 6,5 Prozent, der gleiche Wert wie im Vormonat.

„Der Arbeitsmarkt reagiert auf die nachlassende konjunkturelle Dynamik robust“, erklärte BA-Chef Frank-Jürgen Weise bei einer Pressekonferenz. Bereinigt um jahreszeitliche Einflüsse stieg im November die Arbeitslosenzahl um 5000 gegenüber dem Vormonat. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Anstieg um 15.000 Personen prognostiziert. Im Oktober war die Zahl der Arbeitslosen nach revidierten Angaben um 19.000 gestiegen, vorläufig war ein Anstieg um 20.000 gemeldet worden.

Die Arbeitslosenquote wurde für November saisonbereinigt auf 6,9 Prozent beziffert und damit unverändert gegenüber dem Vormonat, was den Erwartungen von Volkswirten entsprach. Für Volkswirte ist die saisonbereinigte Zahl die wichtigste Angabe. Bei der Saisonbereinigung wird versucht, übliche jahreszeitliche Schwankungen, zum Beispiel durch Wettereinflüsse, herauszurechnen. So ist etwa die Beschäftigung am Bau, in der Landwirtschaft und in der Gastronomie stark von Jahreszeiten und der Witterung abhängig.

Die globale Wachstumsdelle und Sparzwänge in nahezu allen großen Eurozone-Volkswirtschaften hinterlassen seit einiger Zeit ihre Spuren in den Auftragsbüchern deutscher Unternehmen. Die im Boom erhaltenen Aufträge sind abgearbeitet, neue kommen nicht mehr mit früherem Tempo. In einigen Industrien wird schon wieder über Überkapazitäten geredet, die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen sinkt, einige Firmen fahren auch schon wieder Kurzarbeit.

Bereits im Herbst hatte der deutsche Arbeitsmarkt seinen Zenit überschritten, die saisonbereinigte Arbeitslosenquote stieg zum ersten Mal seit über drei Jahren. Wie stark der Arbeitsmarkt von der Konjunkturschwäche erfasst wird, hängt davon ab, wie rasch sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen wieder verbessern. Denn der Arbeitsmarkt ist ein nachlaufender Konjunkturindikator.

Von Kanada lernen Wir brauchen die schlauen Zuwanderer

23.11.2012 ·  Deutschland müsse sich zur Zuwanderung bekennen, sonst gehen die Fachkräfte aus, sagt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Abgucken kann es bei Kanada, das Hochqualifizierte aus aller Welt anlockt.

Von Sven Astheimer

el texto completo esta en

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/von-kanada-lernen-wir-brauchen-die-schlauen-zuwanderer-11969340.html

( …)

Schlechte Deutschkenntnisse durch Englisch ausgleichen

Deshalb plädieren die Studienautoren für die Einführung eines Zwei-Säulen-Modells für Nicht-Europäer nach kanadischem Vorbild. Die erste Säule besteht aus einem „intelligenten Punktesystem“ für Hochqualifizierte aus Drittstaaten, etwa Akademiker, die sich dauerhaft in Deutschland niederlassen wollen.

Als Auswahlkriterien böten sich der Bildungsstand, die Sprachkenntnisse, das Alter sowie Arbeitserfahrung in Deutschland an. Schlechte Deutschkenntnisse könnten durch gutes Englisch ausgeglichen werden. Wer eine bestimmte Mindestpunktzahl erreicht, bekommt eine Niederlassungserlaubnis ohne Auflagen. „Ein solche System zudem würde ein Signal der Offenheit nach außen senden und damit die Vermarktung des Landes vorantreiben“, schreiben die Autoren.

Direkter Vergleich von Daten Kanadas und Deutschlands

 

Attraktiver Arbeitsmarkt „Zuwanderer aus Südeuropa sind meistens gut qualifiziert“

15.11.2012 ·  Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist auf Rekordniveau. Das lockt krisengebeutelte Südeuropäer, aber auch Polen, Rumänen und Bulgaren. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.

“Deutschland hat durch die Krise an Attraktivität gewonnen“, sagt Herbert Brücker, Ökonom und Migrationsfachmann vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Zuwanderung sei zum Wachstumstreiber geworden, sagt Brücker. „Zuwanderer aus Südeuropa, vor allem aus Griechenland, sind in der Regel sehr gut qualifiziert, teilweise besser als die meisten Deutschen.“ Deshalb seien die Aussichten sehr hoch, rasch eine Stelle zu finden. Allerdings weist der Ökonom darauf hin, dass trotz der hohen Zuwachsraten die Südeuropäer immer noch eine kleine Gruppe darstellen. In der Tat: Aus Spanien, Portugal und Griechenland kamen zusammengenommen im ersten Halbjahr rund 13 000 Personen. Zum Vergleich: Das größte Kontingent stellt Polen mit allein 89 000 Migranten.

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Texto entero en: http://www.faz.net/aktuell/attraktiver-arbeitsmarkt-zuwanderer-aus-suedeuropa-sind-meistens-gut-qualifiziert-11961455.html

¿ Pobre Alemania, pobre mundo ?

 

El tema de la pobreza empieza a preocupar cada vez mas las poblaciones, tambien en Europa. en el marco de la iniciativa mundial surgio el proyecto “why poverty”. Pero tambien paises europeos se ven cada vez mas afectados. Incluso la economia mas potente de Europa. Aqui una supervisioon sobre la utlimas inicitivas:

1) Un reportaje exclusivo de la “Süddeutsche Zeitung” referente a ciertos “embellecimeintos” del informe sobre la pobreza, publicado hace poco por parte del Gobierno Aleman &

2) ocho  reportajes en arte-tv sobre la situacion de la pobreza en España, Alemania y Francia.

3) Y el link hacia la inicitaiva global “Why poverty?” .

http://www.sueddeutsche.de/politik/einkommensverteilung-in-deutschland-bundesregierung-schoent-armutsbericht-1.1535166

 

28. November 2012 04:55 Einkommensverteilung in Deutschland Bundesregierung schönt Armutsbericht

Sinkende Reallöhne sind nach der überarbeiteten Fassung des Armutsberichts der Bundesregierung “Ausdruck struktureller Verbesserungen” am Arbeitsmarkt

Verwässert und verschleiert: Die Bundesregierung hat ihren Armutsbericht bewusst geschönt. Kritische Passagen zur Vermögensverteilung und zur zunehmenden Einkommensspreizung wurden gestrichen. Der Grund: Die ursprüngliche Version hat nicht “der Meinung der Bundesregierung” entsprochen.

Von Thomas Öchsner, Berlin

Die Bundesregierung hat ihren Armuts- und Reichtumsbericht in einigen entscheidenden Passagen deutlich geglättet. So ist die Aussage “Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt” in der Einleitung des Regierungsdokuments nicht mehr zu finden. Dies geht aus einem Vergleich des Entwurfs mit der überarbeiteten Fassung vom 21. November hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Den Bericht, zu dem sich jetzt die Verbände äußern können, soll das Kabinett möglichst noch dieses Jahr billigen.

Die erste Fassung der amtlichen Analyse, die das Bundesarbeitsministerium alle vier Jahre erstellt, war Mitte September an die anderen Ressorts gegangen. Zwei Monate später fehlen nun bestimmte Sätze, mit denen die Beamten des Ministeriums von Ursula von der Leyen (CDU) einen durchaus kritischen Blick auf die Republik warfen.

Dazu zählen auch Aussagen zur Lohnentwicklung. In der ersten Variante stand: “Während die Lohnentwicklung im oberen Bereich positiv steigend war, sind die unteren Löhne in den vergangenen zehn Jahren preisbereinigt gesunken. Die Einkommensspreizung hat zugenommen.” Diese verletze “das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung” und könne “den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden”.

Stattdessen wird nun angeführt, dass sinkende Reallöhne “Ausdruck struktureller Verbesserungen” am Arbeitsmarkt seien. Denn zwischen 2007 und 2011 seien im unteren Lohnbereich viele neue Vollzeitjobs entstanden, und so hätten Erwerbslose eine Arbeit bekommen.

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Vorsichtiger beschreibt die Bundesregierung nun auch, dass manchen Alleinstehenden mit Vollzeitjob der Stundenlohn nicht für die Sicherung des Lebensunterhalts reicht. In der ersten Fassung wurde angemerkt, dies verschärfe die Armutsrisiken und schwäche den sozialen Zusammenhalt. Diese Bemerkung ist weggefallen. Jetzt ist nur noch zu lesen, dass dies “kritisch zu sehen” sei.

Selbst bestimmte Fakten tauchen in dem Bericht nicht mehr auf. In der ersten Version hieß es: “Allerdings arbeiteten im Jahr 2010 in Deutschland knapp über vier Mio. Menschen für einen Bruttostundenlohn von unter sieben Euro.” Dieser Satz wurde nun gestrichen.

FDP-Chef und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hatte nach Bekanntwerden der ersten Fassung wissen lassen, dass der Bericht nicht “der Meinung der Bundesregierung” entspreche. Die Liberalen störte vor allem die Aussage, dass die gesellschaftliche Spaltung größer werde.

Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), sagte: “Die Bundesregierung will entscheidende Aussagen des Berichts verwässern, verschleiern und beschönigen.” Der Sprecher des Arbeitsministeriums erwiderte, es habe Veränderungswünsche gegeben. Dies sei innerhalb einer Ressortabstimmung in einer Koalition “ein ganz normaler Vorgang”.

 

22. November 2012 18:46
Schelte für Arbeitsagentur
Warum ein höherer Hartz-IV-Satz nötig ist

 

Gewerkschaften, Grüne und Sozialverbände sind sich einig: Nicht die Hartz-IV-Leistungen seien ein Vermittlungshemmnis für Dauerarbeitslose, sondern “Billigjobs, die nicht aus der Armut führen”. Und entgegen der Warnung der Bundesagentur für Arbeit kommen höhere Hartz IV Sätze den Steuerzahler nicht so teuer, wie die Nürnberger Behörde errechnet hatte.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schelte-fuer-arbeitsagentur-warum-ein-hoeherer-hartz-iv-satz-noetig-ist-1.1530798

 

14. November 2012 13:34
Deutlicher Anstieg in Metropolen
Deutsche Städte, reich an Armut

 

Die Armutsgefährdung in den Metropolen der Bundesrepublik ist wesentlich größer als im Rest des Landes. Besonders dramatisch ist die Situation im Osten und im Ruhrgebiet. Die Experten sind erstaunt, dass Armut offenbar seltener mit Arbeitslosigkeit einhergeht.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutlicher-anstieg-in-metropolen-deutsche-staedte-reich-an-armut-1.1522726

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Pagina web con mas articulos en arte -tv (version alemana): http://www.arte.tv/de/why-poverty/6955092.html

Dienstag 27. November:

20.15 Uhr: Geld für die Welt

21.15 Uhr: Armutszeugnis

22.10 Uhr: Gemachte Armut

Mittwoch 28. November:

22.20 Uhr: Afrika, der ausgeraubte Kontinent

23.15 Uhr: Chinas Bildungsdschungel

00.15 Uhr: Willkommen in der Welt

Donnerstag 29. November:

23.15 Uhr: 740 Park Avenue – Geld, Macht und der Amerikanische Traum

00.10 Uhr: Solar Mamas – Bekämpfen Frauen die Armut besser ?

Im ARTE-Programm

Armut – eine globale Herausforderung

Nach dem großen Erfolg der weltweiten Initiative “Why Democracy? – Demokratie für alle?” (2007), folgt im November 2012 das Crossmedia- Projekt “Why poverty? Armut – eine globale Herausforderung.” Initiatoren des Projekts sind wie schon bei “Why
Democracy?” die ngo “Steps international” und eine Gruppe von öffentlichrechtlichen Sendern, darunter die bbc, das dänische fernsehen Dr, ZDF, arte, nhk aus Japan und Svt aus Schweden.

Im Jahr 2000 einigten sich die Vereinten Nationen auf die Millenniumsziele zur nachhaltigen Bekämpfung der Armut. Gut ein Jahrzehnt später stellt sich die Frage, wie weit wir damit gekommen sind. Die Initiative “Why poverty?” möchte eine weltweite Debatte über Armut im 21. Jahrhundert anstoßen. Kernstück des Events bildet eine 8-teilige Dokumentarfilmreihe von Regisseuren aus aller Welt, die den Ursachen der Armut rund um den Globus auf den Grund gehen und nach Lösungsansätzen suchen. Die Geschichte der Armut in der Welt wird ebenso thematisiert wie die wachsende Kluft zwischen arm und reich in New York, die Chancenlosigkeit der Jugend in China oder die Ausbeutung Afrikas durch international tätige Industriemultis. Exklusiv für arte hat der Swr zudem die frage der kinder- und Jugendarmut in Europa unter die Lupe genommen. Neben ARTE werden über 70 Sendeanstalten auf 5 Kontinenten die Dokumentarfilme in der letzten Novemberwoche 2012 ausstrahlen.

 

colonne_programme

http://www.whypoverty.net/

About

Why Poverty? uses film to get people talking about poverty.

We’ve commissioned award-winning film makers to make eight documentaries about poverty, and new and emerging talents to make around 30 short films. The films tackle big issues and pose difficult questions, but they’re also moving, subtle and thought-provoking stories.

They transmit around the world in November 2012, on more than 70 national broadcasters reaching 500 million people. They’ll be accompanied by events designed to spark global and national debates and an online conversation to get people asking “Why Poverty?”

You can watch clips and shorts online now, and find out more about what’s happening in your country.

After November, the documentaries will be available to everyone online and we’ll begin an outreach programme, building on the momentum from broadcast.

Navidad – Weihnachtsmärkte in Deutschland

Weihnachten und Weihnachtsmärkte
in Deutschland

F.A.Z  : Interaktiv Deutschlands schönste Weihnachtsmärkte

Fast in jedem Ort eröffnet dieser Tage ein Weihnachtsmarkt. Wir zeigen auf unserer interaktiven Deutschlandkarte, wo die schönsten und traditionsreichsten Märkte zu finden sind.

INTERAKTIVE LANDKARTE (mapa interactivo) :

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/interaktiv-deutschlands-schoenste-weihnachtsmaerkte-11967421.html

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Weihnachtsmarkt Altona/Ottensen  
Un listado (casi infinito )
con los respectivos links hacia los  mercadillos de Navidad y una breve descripcion en se encuentra en:

  http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/

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Weihnachtsmarkt HAMBURG : http://www.hamburg.de/weihnachtsmarkt/

Die schönsten Bilder vom Nürnberger Christkindlesmarkt

El “Christkindlmarkt” en NÜRNBERG : http://www.christkindlesmarkt.de/


El Christkindlmarkt en MUENCHEN Marienplatz
con enlaces hacia los mercadillos en los barrios y alrededores de MUC:
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Arbeit-und-Wirtschaft/Tourismusamt/Veranstaltungen/Christkindlmarkt.html

    

Christkindlmärkte en la zona de los Alpes de Baviera

Bad Tölz
http://www.bad-toelz.de/veranstaltungen/maerkte/christkindlmarkt.html

Wolfratshausen

Mittenwald

Salzburg :
con informacon para otros mercados de navidad en la region de Salzburg / Austria:

http://www.austria.info/at/land-und-leute/adventmaerkte-im-salzburgerland-865325.html

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Algunas cosas tipicas:

GLÜHWEIN

Glühwein mit Miniorangen

(4 Personas)

1 Flasche Rotwein (0,7 I)
75 Gramm Zucker 
1 Päckchen Vanillezucker
2 Sternanis
1 Zimt (Stange) 
6 Nelken
4 Kumquats

Zubereitung

Rotwein, Zucker, Vanillezucker und die Gewürze erhitzen. Die Miniorangen heiß abspülen, in Scheiben schneiden und auf vier Gläser verteilen. Den Glühwein durch ein Sieb in die Gläser gießen und sofort servieren. (Pro Glas ca. 11 Vol.-% Alkohol)
Para los amantes del “Christstollen” (y otras delicias):
Rosinenstollen 1000g   Mandelstollen 1000g Dose
Rosinenstollen und Mandelstollen http://www.kreutzkamm.de/
La pertinente explicacion y diferenciacion entre los diferentes tipos  en http://de.wikipedia.org/wiki/Christstollen
La receta para el :

Dresdner Stollen

(geografische Herkunftsangabe, geschützt durch Patent) „Dresdner Stollen“ dürfen ausschließlich von Backwarenherstellern in Dresden und einer klar definierten Umgebung Dresdens in Verkehr gebracht werden. Die Bäckereien/Konditoreien müssen Mitglied im Schutzverband Dresdner Stollen e.V. sein. Zu erkennen sind Dresdner Stollen am Stollensiegel. Das Qualitätssiegel garantiert, dass der entsprechende Stollen im Großraum Dresden in Handarbeit hergestellt worden ist und den Qualitätsbestimmungen des Stollenschutzverbandes entspricht. In einer öffentlichen Stollenprüfung werden sämtliche Stollen in Augenschein genommen und durchlaufen so eine Qualitätsprüfung. Danach bekommen sie das Siegel.[3] Dresdner Stollen enthalten mindestens 50 % Butter und 65 % Sultaninen, bezogen auf den Mehlanteil. Eine Zugabe von Margarine ist gemäß der Satzung des Schutzverbandes nicht zulässig.

Nach einem über 100 Jahre alten Rezept enthält der Dresdner Stollen bei 3 Pfund Mehl:

  • 300 g Zucker,
  • 1¼ Pfund Butter,
  • ¼ Pfund Rindertalg (heute besser Schmalz),
  • 1½ Pfund Rosinen, in Rum eingeweicht,
  • ¾ Pfund Zitronat,
  • ¾ Pfund Mandeln,
  • 110 g Hefe,
  • 1 Prise Salz,
  • abgeriebene Zitronenschale,
  • ca. ¼ l Milch.

Nach dem Backen muss der Stollen mindestens 3 Wochen kühl lagern, ehe er den feuchten und festen Zustand erhält und schmeckt. Er hielt sich entsprechend aufbewahrt (außerhalb von Kühltruhen, in feuchten Gewölben/Kellern) traditionell oft bis Ostern.

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Merkel – Aussichten / Einblicke :-)

3 articulos sobre una aparicion poco habitual de la cancilera Merkel: (El Pais, Der Stern, Die Welt)

El pronunciado escote de Merkel

El vestido de noche que la canciller lució en la inauguración de la nueva ópera de Oslo causa un gran revuelo

stern.de

agencia efe

 

“Merkel saca pecho”, “Merkel enseña escote” eran algunos de los titulares usados por la prensa sensacionalista alemana este fin de semana, en referencia al profundo escote que lució su canciller, Angela Merkel, durante la inauguración de la nueva ópera de Oslo, a la que acudió invitada por el rey Harald V de Noruega. La canciller eligió un vestido de noche negro y azul marino que dejaba al descubierto parte de su pecho, convertido en inesperado objetivo prioritario de los fotógrafos.

Pero la canciller no se ha mostrado ofendida por este tipo de titulares. Simplemente, “está un poquito sorprendida. No esperaba provocar tal furor con el traje de noche, que no era más que un intento de salir de la rigidez del vestuario de un jefe de Gobierno en una noche de ópera”, ha dicho hoy el viceportavoz del Gobierno germano, Thomas Steg.

Tras comentar, no sin ironía, que espera “comprensión” por parte de la Casa Real noruega, Steg afirmó que la canciller cosechó “un gran reconocimiento” por su vestido.

Finalmente, señaló que “la canciller federal continuará eligiendo su vestuario de noche para actos de gala según su gusto personal, a su antojo”.

El Pais online: http://elpais.com/elpais/2008/04/14/actualidad/1208155733_850215.html

 

El comentario en Der Stern:

Berlin vertraulich! Die Architektur von Angies Ausschnitt

Angela Merkels Dekolleté sorgte in Oslo für Furore – dass die Bundeskanzlerin ein ganz altes Kleid trug, ging bei diesem Anblick jedoch unter. Vielleicht sollte auch Bundespräsident Horst Köhler über ein “Neuarrangement” nachdenken – sonst wird er noch klammheimlich von den Grünen mit einem Kabarettisten ersetzt. Von Hans Peter Schütz

Glückliches Deutschland! Wo in Europa – Frankreich mit Nicolas Sarkozy und seiner Carla vielleicht ausgenommen – könnte ein tiefliegendes Dekolleté der Regierungschefin vergleichbares mediales Aufsehen erregen? Rentenkrise, Finanzkrise, Hungerkrise? Nichts da, alles blickte in Angies Ausschnitt. Typisch deutsch allerdings die zuweilen verkniffenen Kommentare in der Politik-Kulisse. Da murrten einige im Kanzleramt über Regierungssprecher Thomas Steg, der wieder einmal seiner Formulierkunst erlegen sei. “Ein Satz hätte genügt”, tadelten sie ihn.

Dabei hatte er sich doch immerhin “bekümmert” gezeigt ob des Aufsehens, das seine Kanzlerin erregt hatte. Dadurch sei die großartige Architektur der neuen Oper in Oslo kaum noch wahrgenommen worden sei. Dabei strahlte Steg so glücklich, als habe er soeben 100 Prozent auf der Sympathieskala für die Kanzlerin zu verkünden. Vermutlich dachte er dabei, in architektonischer Hinsicht, was auszusprechen über Angie sich nur Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein traute: “Gerade wir Bayern leben ja den Barock und wir leben Lebensfreude und von da aus habe ich überhaupt keine Einwände.” Und was war denn daran auszusetzen, dass Steg von einem “Neuarrangement aus dem Bestand der Bundeskanzlerin” gesprochen hat? Wer hat, der hat. Eigentlich wäre es an der deutschen Öffentlichkeit und ihren Machern gewesen, aus Anlass dieses Ereignisses in Sack und Asche zu gehen. Denn Angela Merkel hatte die Robe schon in den Jahren 2000 und 2002 vorgeführt, ohne dass sie irgendjemand aufgefallen wäre. Aber damals war sie auch nur CDU-Vorsitzende gewesen und hatte gerade begonnen, sich von ihrer ursprünglichen Topf-Frisur zu verabschieden. Hoch empfindlich war sie übrigens damals noch. Da prahlte sie mit dem Satz: “Jeder, der wirklich etwas zu sagen hat, braucht kein Make-up.” Das war wohl der Grund dafür, den Journalisten, der damals als Erster darüber berichtet hatte, dass neuerdings eine Visagistin in der Kanzlermaschine auf Reisen ging, zunächst von weiterer Mitreise auszuschließen.

Quelle: Der Stern  http://www.stern.de/politik/deutschland/berlin-vertraulich-die-architektur-von-angies-ausschnitt-617877.html
 

Die Welt :

Die neue Opulenz der Kanzlerin

http://www.welt.de/lifestyle/article1901140/Die-neue-Opulenz-der-Kanzlerin.html

Angela Merkels offenherziger Auftritt in Oslo sorgt für Furore und hat eine neue Diskussion über Politik und Körperlichkeit ausgelöst. “Das lag nicht in der Absicht der Bundeskanzlerin”, sagte ein Regierungssprecher. Absicht oder nicht, Angela Merkel beweist, dass Politikerinnen Sex-Appeal haben. Von Andrea Seibel

Neue Oper in Oslo eröffnet - Merkel

Der Körper der Kanzlerin: Er war und ist des Öfteren Objekt des Spottes gewesen. Ihr Gang, ihre Kleidung, ihre Frisur, hinter all dem schien sie sich jahrelang zu verstecken. Nein, nicht zu verstecken, sondern sie verleugnete die Relevanz ihrer Körperlichkeit. Wollte, ganz Naturwissenschaftlerin und den Fakten zugewandt, “der Sache” wegen bewertet werden und nicht des schönen Scheins oder Geschlechts wegen. So verhalten sich oft Menschen, die nicht auf äußerliche Attraktivität konditioniert wurden. Aber man stößt sich an ihnen. Unvergessen die Verteidigungsrede Monika Marons in der FAZ, die kurz vor den Wahlen sehr bedauerte, “dass sie (Merkel) sich den Visagisten, Friseuren und Schneiderinnen nun doch ergeben hat”. Maron meinte, es nütze nichts.

Nun hat die Kanzlerin, im dritten Jahr an der Macht und weltweit wohlgelitten, bei einer Opernpremiere in Oslo gar ihr Dekolleté gezeigt, womit niemand gerechnet hatte. Nicht mit der Tatsache selbst nach all den Jahren des geschlechtsneutralen Hosenanzugs, der aber auch immer eleganter wurde, so wie ihre Frisur. Aber auch nicht mit der Tiefe des Ausschnitts, noch weniger mit der Opulenz dieser Büste, ihrer barocken Pracht. Die Republik scheint gespalten. Die einen freuen sich über die zur Schau gestellte Weiblichkeit, die anderen monieren dies als unwürdig für ein Staatsoberhaupt.

Merkel selbst reagiert gelassen bis amüsiert. Sie ist sich ihrer selbst sicher und sucht für sich neue Formen des Ausdrucks. Frau sein hat Sex-Appeal, auch für eine Kanzlerin. Merkel zeigte keine Blöße, sondern ließ Mut und Eleganz aufblitzen, die man ihr sträflicherweise nicht zugetraut hatte. Die nächste Überraschung kommt bestimmt.

Trabajar en Alemania 3 – la otra version

Aqui una vision menos optimista sobre el mercado aleman – publicada en el semanal Der SPIEGEL  (Nov. 2012)
SPIEGEL ONLINE
19.11.2012

Umfrage Jedes vierte Unternehmen plant Stellenabbau

Deutsche Firmenchefs blicken pessimistisch in die Zukunft. Die Mehrheit erwartet einer Umfrage zufolge ein schwaches Jahr 2013. 28 Prozent der Unternehmer rechnen deswegen damit, Stellen streichen zu müssen

Berlin – Es ist eine Hiobsbotschaft für Arbeitnehmer in Deutschland: Jedes vierte Unternehmen will im kommenden Jahr hierzulande Jobs streichen. Knapp 28 Prozent der Firmen planen laut dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) einen Personalabbau. Das arbeitgebernahe Forschungsinstitut beruft sich auf eine Umfrage unter 2300 Firmen. Nur knapp 20 Prozent wollen demnach 2013 Jobs schaffen.

“Aufgrund des schwächelnden Auslandsgeschäfts und der damit einhergehenden geringeren Produktion werden die Unternehmen deutlich vorsichtiger”, heißt es beim IW. Das treffe vor allem auf die exportabhängige Industrie zu, wo 30 Prozent der Betriebe einen Stellenabbau planten.IW-Chef Michael Hüther nutzte die Umfrage für einen Appell an die Politik. Die Regierung müsse alles tun, um die Beschäftigung zu stärken. “Dazu gehören der Verzicht auf Steuererhöhungen, die Nutzung aller Spielräume für Abgabensenkungen in der Sozialversicherung, die Weiterentwicklung der Infrastruktur und eine überzeugende Lösung der Energiewende”, sagte Hüther.

Hauptgrund für die Zurückhaltung bei Neueinstellungen seien die trüben Geschäftsaussichten. Nur noch 24 Prozent der Betriebe erwarten im kommenden Jahr eine steigende Produktion, während 28 Prozent ein Minus und 48 Prozent eine Stagnation voraussagen. “Wir gehen davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum im Gefolge der nachlassenden Weltwirtschaft und der schwelenden Staatsschuldenkrise abschwächen wird”, sagte Hüther. Eine Rezession erwarten die Forscher nicht, die Wirtschaft werde aber vermutlich stagnieren. So werde das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um knapp ein Prozent zulegen, 2013 um 0,75 Prozent.

Auch ihre Exportaussichten bewerteten die Firmen deutlich pessimistischer. Während im Frühjahr noch 23 Prozent von einem besseren und nur elf Prozent von einem schlechteren Auslandsgeschäft ausgingen, sind beide Lager inzwischen mit rund 20 Prozent nahezu gleich stark. “Die deutlich abgebremste Weltwirtschaft – vor allem durch die rezessiven Entwicklungen in vielen europäischen Ländern – belastet die exportintensiven Unternehmen”, sagte Hüther.

Die Wirtschaft halte sich deshalb bei Investitionen zurück. Fast 28 Prozent der Firmen wollen 2013 weniger ausgeben, nur knapp 23 Prozent wollen mehr investieren. Im vergangenen Jahr hatte vor allem die Industrie ihre Investitionen noch deutlich erhöht.

 

    Informes, tendencias  y muchas mas informacion del IW Köln
en : http://www.iwkoeln.de/de/presse/veranstaltungen/beitrag/87637 y en

http://www.iwkoeln.de/de/studien/iw-trends

IW-Trends

Nr. 3 vom 2. August 2012

Pressekonferenz

Sichert Zuwanderung den Fachkräftebedarf?

Eine Zehn-Jahres-Bilanz

Die Zuwanderung nach Deutschland hat in den vergangenen zehn Jahren einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung geleistet. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Ein gutes Viertel der Zuwanderer im erwerbsfähigen Alter hat demnach einen Hochschulabschluss, 12 Prozent in den Engpassbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie in Medizin. Besonders viele MINT-Kräfte und Mediziner kommen aus Westeuropa. Ihr Anteil an den zwischen 1999 und 2009 nach Deutschland zugewanderten 25- bis 64-Jährigen beträgt knapp 20 Prozent. Absolut gesehen sind in diesem Zeitraum 185.000 MINT-Akademiker und 42.000 Mediziner nach Deutschland eingewandert und geblieben. Davon hatten mindestens 88.000 bzw. 22.000 zuletzt einen qualifikationsadäquaten Job.

Auch die Karriereleiter steht den Neuzuwanderern offen. So stieg der Anteil der hochspezialisierten Fach- und Führungskräfte unter den erwerbstätigen Neuzuwanderern von 12 Prozent im Jahr 2000 auf 21 Prozent im Jahr 2009. Damit sind inzwischen relativ gesehen genauso viele Zugewanderte in solchen Positionen wie Deutsche. Die hochqualifizierten Ausländer lindern nicht nur den Fachkräftemangel, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlstand in Deutschland. Allein der Wertschöpfungsbeitrag der seit 1999 zugewanderten MINT-Akademiker und Mediziner beläuft sich auf mindestens 13 Milliarden Euro pro Jahr.

Demanda de personal con formación academica en Alemania Central:

Menos mal que nos queda España – Trabajar en Alemania 2

Dos  articulos sobre la demanda de trabajadores calficados en Alemania y su “porque” (FAZ 11. y 19. Nov. 2012)

 

Arbeitskräfte aus dem Süden Gut, dass wir die Spanier haben

18.11.2012 ·  Motivierte Spanier lernen Deutsch für einen Arbeitsplatz – und zeigen Integrationswillen pur. Das ist gut für Deutschland. Denn die Arbeitslosen hier lassen sich nicht für jeden Job qualifizieren. Eine Analyse.

Von Sven Astheimer

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/spanien/arbeitskraefte-aus-dem-sueden-gut-dass-wir-die-spanier-haben-11964675.html

uch die Krise im Euroraum produziert ihre Gewinner. Im Süden des Kontinents erleben die Goethe-Institute eine Nachfrage, wie es sie noch nicht gegeben hat. Vielerorts können neue Lehrer gar nicht so schnell eingestellt werden, wie die Kurse überbucht sind. Vor allem junge Spanier entwickeln eine ungekannte Lust am Erlernen der deutschen Sprache. Sie steht für die Hoffnung auf eine bessere (berufliche) Zukunft im Land von Goethe, Daimler und Bosch. Die Zuwanderungszahlen aus diesen Ländern steigen rasch, wenn auch von einem niedrigen Ausgangsniveau. Deutsche Arbeitgeber haben längst reagiert: Warben sie gestern noch auf Jobmessen in Magdeburg und Aachen um neues Personal, haben sie ihre Stände heute in Madrid und Athen aufgebaut. Ihre Botschaft lautet: Kommt nach Deutschland, wir brauchen euch!

Hierzulande wachsen ob solcher Signale die Sorgen; denn so mancher fühlt sich doch an die Anwerbepolitik des vergangenen Jahrhunderts erinnert, als mit ähnlichen Parolen Millionen Gastarbeiter ins Land gelockt wurden. An den Folgen einer misslungenen, weil zunächst nicht existenten Integrationspolitik leidet das Land bis heute: Ausländer sind doppelt so häufig arbeitslos wie Deutsche; Bürger mit Migrationshintergrund haben schlechtere Bildungsabschlüsse sowie Aufstiegschancen und so weiter.

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Die aktuellen Wanderungsbewegungen aus Südeuropa sind jedoch anders gelagert. Denn Spanier, Griechen und Portugiesen dürfen sich ihren Arbeitsplatz in der Union ohnehin suchen. Der grenzübergreifende Ausgleich von Angebot und Nachfrage bildet den Grundgedanken des gemeinsamen Arbeitsmarktes. Dass davon alle Beteiligten profitieren, zeigt das Beispiel vieler Polen, die es nach dem EU-Beitritt Richtung Großbritannien und Irland zog, wo sie ihren Teil zum Wachstum beitrugen. Nach Ausbruch der Krise kehrten viele Polen in ihre Heimat zurück, die mittlerweile viel stärker geworden war.

 

Ab nach Deutschland ¡Adiós, ingenieros!

11.11.2011 ·  Spanien ist vom „efecto Merkel“ infiziert: Junge Leute fliehen vor der hohen Arbeitslosigkeit in ihrer Heimat und folgen der Einladung der Kanzlerin nach Deutschland.

Von Sven Astheimer

… „Wir werden immer nur nach Absprache mit unseren Partnern tätig“, sagt Gerald Schomann von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung, die zur Bundesagentur für Arbeit gehört. Auf nationale Befindlichkeiten werde stets Rücksicht genommen. Die Behörde ist mit ihren Schwesterorganisationen in den übrigen EU-Staaten über ein Netzwerk namens Eures verbunden. „Wir haben alle die selbe Ethik“, sagt Schomann, „wir wollen Bewerber und Arbeitgeber in Europa zu fairen Bedingungen zusammen bringen.“ Eures sei beileibe keine Einbahnstraße. Schon in den neunziger Jahren habe Deutschland mit dem Programm „Ärzte für Norwegen“ Mediziner nach Skandinavien exportiert. Im vergangenen Jahrzehnt warben dann Dänen oder Iren um die Gunst deutscher Fachkräfte, die angesichts von mehr als 5Millionen Arbeitslosen neue Perspektiven suchten. Viele wurden auch in die Schweiz oder nach Österreich vermittelt. Nun sei eben Deutschland als Zielland wieder attraktiv. Im Juli war über die Eures-Kanäle schon ein „sprunghafter Anstieg“ spanischer Bewerber zu verzeichnen. Zusammen mit den spanischen Kollegen machte sich Schomanns Team an die Planung der Kontaktbörse. Stellenausschreibungen deutscher Unternehmen mussten mit den Profilen spanischer Kandidaten abgeglichen werden. Rund Hundert Männer und Frauen wurden schließlich herausgefiltert.

„Deutschland ist ein Traumland für Ingenieure“

Meistens handelt es sich wie bei Enrique um Berufsanfänger. Der 24 Jahre alte, groß gewachsene Südspanier hat erst vor wenigen Monaten sein E-Technikstudium abgeschlossen. Sein Ziel ist die deutsche Autoindustrie, erzählt er, als er den Gesprächsraum verlässt. „Mein Traum ist es, Steuergeräte für einen großen Hersteller wie BMW oder Mercedes zu entwickeln“, sagt er unbekümmert. Mit dem Wunschland hat er selbst noch keine Erfahrungen gemacht. Aber Freunde haben ihm nach Praktika in Deutschland von dem tollen Arbeitsumfeld vorgeschwärmt, erzählt er in fließendem Englisch. Vor drei Wochen hat er deshalb einen Deutschkurs begonnen, den seine Eltern zahlen. Die Familie, deren Zusammenhalt in Spanien immer noch hoch gehalten wird, unterstützt seine Auswanderungspläne ebenso wie seine Freunde. „Viele haben schon angekündigt, dass sie mich besuchen wollen.“

Schwieriger gestaltet sich die Kandidatensuche, wenn von Arbeitgeberseite Berufserfahrung und Spezialkenntnisse gefragt sind

Helmut Schmidt: Deutschland & Europa

Europa todavia no esta sin visionarios con conocimiento de causa …

Rede von Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt auf dem SPD-Parteitag en YOUtube:

http://www.youtube.com/watch?v=54UKQ5umXfg

 

Former German Chancellor Helmut Schmidt of the SPD gives a speech at SPD  party convention in Berlin

el comentario en la Süddeutsch Zeitung:

Helmut Schmidt auf dem SPD-Parteitag Der alte Mann kann es

04.12.2011, 22:20

Von Thorsten Denkler, Berlin

In seiner fulminanten Parteitagsrede warnt Altkanzler Helmut Schmidt davor, Europa auseinanderbrechen zu lassen und beschwört die Kraft der Gemeinsamkeit. Dabei liefert die Ikone der SPD endlich die neue europäische Erzählung, die der mögliche Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, sein politischer Ziehsohn, seit Monaten nur ankündigt.

http://www.sueddeutsche.de/politik/helmut-schmidt-auf-dem-spd-parteitag-der-alte-mann-kann-es-1.1226041

 

Warum noch an Europa glauben? – Bundespräsident Joachim Gauck und Alt-Kanzler Helmut Schmidt bei Maybrit Illner, ZDF (60 Min.) vom 27. September 2012

aqui el link para la emisión online (con posibilidad de elegir entre una version abreviada o seguir toda la discusion):

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/24513660/41e7f4/Warum-noch-an-Europa-glauben.html