Trabajar en Alemania 3 – la otra version

Aqui una vision menos optimista sobre el mercado aleman – publicada en el semanal Der SPIEGEL  (Nov. 2012)
SPIEGEL ONLINE
19.11.2012

Umfrage Jedes vierte Unternehmen plant Stellenabbau

Deutsche Firmenchefs blicken pessimistisch in die Zukunft. Die Mehrheit erwartet einer Umfrage zufolge ein schwaches Jahr 2013. 28 Prozent der Unternehmer rechnen deswegen damit, Stellen streichen zu müssen

Berlin – Es ist eine Hiobsbotschaft für Arbeitnehmer in Deutschland: Jedes vierte Unternehmen will im kommenden Jahr hierzulande Jobs streichen. Knapp 28 Prozent der Firmen planen laut dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) einen Personalabbau. Das arbeitgebernahe Forschungsinstitut beruft sich auf eine Umfrage unter 2300 Firmen. Nur knapp 20 Prozent wollen demnach 2013 Jobs schaffen.

“Aufgrund des schwächelnden Auslandsgeschäfts und der damit einhergehenden geringeren Produktion werden die Unternehmen deutlich vorsichtiger”, heißt es beim IW. Das treffe vor allem auf die exportabhängige Industrie zu, wo 30 Prozent der Betriebe einen Stellenabbau planten.IW-Chef Michael Hüther nutzte die Umfrage für einen Appell an die Politik. Die Regierung müsse alles tun, um die Beschäftigung zu stärken. “Dazu gehören der Verzicht auf Steuererhöhungen, die Nutzung aller Spielräume für Abgabensenkungen in der Sozialversicherung, die Weiterentwicklung der Infrastruktur und eine überzeugende Lösung der Energiewende”, sagte Hüther.

Hauptgrund für die Zurückhaltung bei Neueinstellungen seien die trüben Geschäftsaussichten. Nur noch 24 Prozent der Betriebe erwarten im kommenden Jahr eine steigende Produktion, während 28 Prozent ein Minus und 48 Prozent eine Stagnation voraussagen. “Wir gehen davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum im Gefolge der nachlassenden Weltwirtschaft und der schwelenden Staatsschuldenkrise abschwächen wird”, sagte Hüther. Eine Rezession erwarten die Forscher nicht, die Wirtschaft werde aber vermutlich stagnieren. So werde das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um knapp ein Prozent zulegen, 2013 um 0,75 Prozent.

Auch ihre Exportaussichten bewerteten die Firmen deutlich pessimistischer. Während im Frühjahr noch 23 Prozent von einem besseren und nur elf Prozent von einem schlechteren Auslandsgeschäft ausgingen, sind beide Lager inzwischen mit rund 20 Prozent nahezu gleich stark. “Die deutlich abgebremste Weltwirtschaft – vor allem durch die rezessiven Entwicklungen in vielen europäischen Ländern – belastet die exportintensiven Unternehmen”, sagte Hüther.

Die Wirtschaft halte sich deshalb bei Investitionen zurück. Fast 28 Prozent der Firmen wollen 2013 weniger ausgeben, nur knapp 23 Prozent wollen mehr investieren. Im vergangenen Jahr hatte vor allem die Industrie ihre Investitionen noch deutlich erhöht.

 

    Informes, tendencias  y muchas mas informacion del IW Köln
en : http://www.iwkoeln.de/de/presse/veranstaltungen/beitrag/87637 y en

http://www.iwkoeln.de/de/studien/iw-trends

IW-Trends

Nr. 3 vom 2. August 2012

Pressekonferenz

Sichert Zuwanderung den Fachkräftebedarf?

Eine Zehn-Jahres-Bilanz

Die Zuwanderung nach Deutschland hat in den vergangenen zehn Jahren einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung geleistet. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Ein gutes Viertel der Zuwanderer im erwerbsfähigen Alter hat demnach einen Hochschulabschluss, 12 Prozent in den Engpassbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie in Medizin. Besonders viele MINT-Kräfte und Mediziner kommen aus Westeuropa. Ihr Anteil an den zwischen 1999 und 2009 nach Deutschland zugewanderten 25- bis 64-Jährigen beträgt knapp 20 Prozent. Absolut gesehen sind in diesem Zeitraum 185.000 MINT-Akademiker und 42.000 Mediziner nach Deutschland eingewandert und geblieben. Davon hatten mindestens 88.000 bzw. 22.000 zuletzt einen qualifikationsadäquaten Job.

Auch die Karriereleiter steht den Neuzuwanderern offen. So stieg der Anteil der hochspezialisierten Fach- und Führungskräfte unter den erwerbstätigen Neuzuwanderern von 12 Prozent im Jahr 2000 auf 21 Prozent im Jahr 2009. Damit sind inzwischen relativ gesehen genauso viele Zugewanderte in solchen Positionen wie Deutsche. Die hochqualifizierten Ausländer lindern nicht nur den Fachkräftemangel, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlstand in Deutschland. Allein der Wertschöpfungsbeitrag der seit 1999 zugewanderten MINT-Akademiker und Mediziner beläuft sich auf mindestens 13 Milliarden Euro pro Jahr.

Demanda de personal con formación academica en Alemania Central:

Anuncios

Responder

Introduce tus datos o haz clic en un icono para iniciar sesión:

Logo de WordPress.com

Estás comentando usando tu cuenta de WordPress.com. Cerrar sesión / Cambiar )

Imagen de Twitter

Estás comentando usando tu cuenta de Twitter. Cerrar sesión / Cambiar )

Foto de Facebook

Estás comentando usando tu cuenta de Facebook. Cerrar sesión / Cambiar )

Google+ photo

Estás comentando usando tu cuenta de Google+. Cerrar sesión / Cambiar )

Conectando a %s