Merkel – Aussichten / Einblicke :-)

3 articulos sobre una aparicion poco habitual de la cancilera Merkel: (El Pais, Der Stern, Die Welt)

El pronunciado escote de Merkel

El vestido de noche que la canciller lució en la inauguración de la nueva ópera de Oslo causa un gran revuelo

stern.de

agencia efe

 

“Merkel saca pecho”, “Merkel enseña escote” eran algunos de los titulares usados por la prensa sensacionalista alemana este fin de semana, en referencia al profundo escote que lució su canciller, Angela Merkel, durante la inauguración de la nueva ópera de Oslo, a la que acudió invitada por el rey Harald V de Noruega. La canciller eligió un vestido de noche negro y azul marino que dejaba al descubierto parte de su pecho, convertido en inesperado objetivo prioritario de los fotógrafos.

Pero la canciller no se ha mostrado ofendida por este tipo de titulares. Simplemente, “está un poquito sorprendida. No esperaba provocar tal furor con el traje de noche, que no era más que un intento de salir de la rigidez del vestuario de un jefe de Gobierno en una noche de ópera”, ha dicho hoy el viceportavoz del Gobierno germano, Thomas Steg.

Tras comentar, no sin ironía, que espera “comprensión” por parte de la Casa Real noruega, Steg afirmó que la canciller cosechó “un gran reconocimiento” por su vestido.

Finalmente, señaló que “la canciller federal continuará eligiendo su vestuario de noche para actos de gala según su gusto personal, a su antojo”.

El Pais online: http://elpais.com/elpais/2008/04/14/actualidad/1208155733_850215.html

 

El comentario en Der Stern:

Berlin vertraulich! Die Architektur von Angies Ausschnitt

Angela Merkels Dekolleté sorgte in Oslo für Furore – dass die Bundeskanzlerin ein ganz altes Kleid trug, ging bei diesem Anblick jedoch unter. Vielleicht sollte auch Bundespräsident Horst Köhler über ein “Neuarrangement” nachdenken – sonst wird er noch klammheimlich von den Grünen mit einem Kabarettisten ersetzt. Von Hans Peter Schütz

Glückliches Deutschland! Wo in Europa – Frankreich mit Nicolas Sarkozy und seiner Carla vielleicht ausgenommen – könnte ein tiefliegendes Dekolleté der Regierungschefin vergleichbares mediales Aufsehen erregen? Rentenkrise, Finanzkrise, Hungerkrise? Nichts da, alles blickte in Angies Ausschnitt. Typisch deutsch allerdings die zuweilen verkniffenen Kommentare in der Politik-Kulisse. Da murrten einige im Kanzleramt über Regierungssprecher Thomas Steg, der wieder einmal seiner Formulierkunst erlegen sei. “Ein Satz hätte genügt”, tadelten sie ihn.

Dabei hatte er sich doch immerhin “bekümmert” gezeigt ob des Aufsehens, das seine Kanzlerin erregt hatte. Dadurch sei die großartige Architektur der neuen Oper in Oslo kaum noch wahrgenommen worden sei. Dabei strahlte Steg so glücklich, als habe er soeben 100 Prozent auf der Sympathieskala für die Kanzlerin zu verkünden. Vermutlich dachte er dabei, in architektonischer Hinsicht, was auszusprechen über Angie sich nur Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein traute: “Gerade wir Bayern leben ja den Barock und wir leben Lebensfreude und von da aus habe ich überhaupt keine Einwände.” Und was war denn daran auszusetzen, dass Steg von einem “Neuarrangement aus dem Bestand der Bundeskanzlerin” gesprochen hat? Wer hat, der hat. Eigentlich wäre es an der deutschen Öffentlichkeit und ihren Machern gewesen, aus Anlass dieses Ereignisses in Sack und Asche zu gehen. Denn Angela Merkel hatte die Robe schon in den Jahren 2000 und 2002 vorgeführt, ohne dass sie irgendjemand aufgefallen wäre. Aber damals war sie auch nur CDU-Vorsitzende gewesen und hatte gerade begonnen, sich von ihrer ursprünglichen Topf-Frisur zu verabschieden. Hoch empfindlich war sie übrigens damals noch. Da prahlte sie mit dem Satz: “Jeder, der wirklich etwas zu sagen hat, braucht kein Make-up.” Das war wohl der Grund dafür, den Journalisten, der damals als Erster darüber berichtet hatte, dass neuerdings eine Visagistin in der Kanzlermaschine auf Reisen ging, zunächst von weiterer Mitreise auszuschließen.

Quelle: Der Stern  http://www.stern.de/politik/deutschland/berlin-vertraulich-die-architektur-von-angies-ausschnitt-617877.html
 

Die Welt :

Die neue Opulenz der Kanzlerin

http://www.welt.de/lifestyle/article1901140/Die-neue-Opulenz-der-Kanzlerin.html

Angela Merkels offenherziger Auftritt in Oslo sorgt für Furore und hat eine neue Diskussion über Politik und Körperlichkeit ausgelöst. “Das lag nicht in der Absicht der Bundeskanzlerin”, sagte ein Regierungssprecher. Absicht oder nicht, Angela Merkel beweist, dass Politikerinnen Sex-Appeal haben. Von Andrea Seibel

Neue Oper in Oslo eröffnet - Merkel

Der Körper der Kanzlerin: Er war und ist des Öfteren Objekt des Spottes gewesen. Ihr Gang, ihre Kleidung, ihre Frisur, hinter all dem schien sie sich jahrelang zu verstecken. Nein, nicht zu verstecken, sondern sie verleugnete die Relevanz ihrer Körperlichkeit. Wollte, ganz Naturwissenschaftlerin und den Fakten zugewandt, “der Sache” wegen bewertet werden und nicht des schönen Scheins oder Geschlechts wegen. So verhalten sich oft Menschen, die nicht auf äußerliche Attraktivität konditioniert wurden. Aber man stößt sich an ihnen. Unvergessen die Verteidigungsrede Monika Marons in der FAZ, die kurz vor den Wahlen sehr bedauerte, “dass sie (Merkel) sich den Visagisten, Friseuren und Schneiderinnen nun doch ergeben hat”. Maron meinte, es nütze nichts.

Nun hat die Kanzlerin, im dritten Jahr an der Macht und weltweit wohlgelitten, bei einer Opernpremiere in Oslo gar ihr Dekolleté gezeigt, womit niemand gerechnet hatte. Nicht mit der Tatsache selbst nach all den Jahren des geschlechtsneutralen Hosenanzugs, der aber auch immer eleganter wurde, so wie ihre Frisur. Aber auch nicht mit der Tiefe des Ausschnitts, noch weniger mit der Opulenz dieser Büste, ihrer barocken Pracht. Die Republik scheint gespalten. Die einen freuen sich über die zur Schau gestellte Weiblichkeit, die anderen monieren dies als unwürdig für ein Staatsoberhaupt.

Merkel selbst reagiert gelassen bis amüsiert. Sie ist sich ihrer selbst sicher und sucht für sich neue Formen des Ausdrucks. Frau sein hat Sex-Appeal, auch für eine Kanzlerin. Merkel zeigte keine Blöße, sondern ließ Mut und Eleganz aufblitzen, die man ihr sträflicherweise nicht zugetraut hatte. Die nächste Überraschung kommt bestimmt.

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