¿ Pobre Alemania, pobre mundo ?

 

El tema de la pobreza empieza a preocupar cada vez mas las poblaciones, tambien en Europa. en el marco de la iniciativa mundial surgio el proyecto “why poverty”. Pero tambien paises europeos se ven cada vez mas afectados. Incluso la economia mas potente de Europa. Aqui una supervisioon sobre la utlimas inicitivas:

1) Un reportaje exclusivo de la “Süddeutsche Zeitung” referente a ciertos “embellecimeintos” del informe sobre la pobreza, publicado hace poco por parte del Gobierno Aleman &

2) ocho  reportajes en arte-tv sobre la situacion de la pobreza en España, Alemania y Francia.

3) Y el link hacia la inicitaiva global “Why poverty?” .

http://www.sueddeutsche.de/politik/einkommensverteilung-in-deutschland-bundesregierung-schoent-armutsbericht-1.1535166

 

28. November 2012 04:55 Einkommensverteilung in Deutschland Bundesregierung schönt Armutsbericht

Sinkende Reallöhne sind nach der überarbeiteten Fassung des Armutsberichts der Bundesregierung “Ausdruck struktureller Verbesserungen” am Arbeitsmarkt

Verwässert und verschleiert: Die Bundesregierung hat ihren Armutsbericht bewusst geschönt. Kritische Passagen zur Vermögensverteilung und zur zunehmenden Einkommensspreizung wurden gestrichen. Der Grund: Die ursprüngliche Version hat nicht “der Meinung der Bundesregierung” entsprochen.

Von Thomas Öchsner, Berlin

Die Bundesregierung hat ihren Armuts- und Reichtumsbericht in einigen entscheidenden Passagen deutlich geglättet. So ist die Aussage “Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt” in der Einleitung des Regierungsdokuments nicht mehr zu finden. Dies geht aus einem Vergleich des Entwurfs mit der überarbeiteten Fassung vom 21. November hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Den Bericht, zu dem sich jetzt die Verbände äußern können, soll das Kabinett möglichst noch dieses Jahr billigen.

Die erste Fassung der amtlichen Analyse, die das Bundesarbeitsministerium alle vier Jahre erstellt, war Mitte September an die anderen Ressorts gegangen. Zwei Monate später fehlen nun bestimmte Sätze, mit denen die Beamten des Ministeriums von Ursula von der Leyen (CDU) einen durchaus kritischen Blick auf die Republik warfen.

Dazu zählen auch Aussagen zur Lohnentwicklung. In der ersten Variante stand: “Während die Lohnentwicklung im oberen Bereich positiv steigend war, sind die unteren Löhne in den vergangenen zehn Jahren preisbereinigt gesunken. Die Einkommensspreizung hat zugenommen.” Diese verletze “das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung” und könne “den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden”.

Stattdessen wird nun angeführt, dass sinkende Reallöhne “Ausdruck struktureller Verbesserungen” am Arbeitsmarkt seien. Denn zwischen 2007 und 2011 seien im unteren Lohnbereich viele neue Vollzeitjobs entstanden, und so hätten Erwerbslose eine Arbeit bekommen.

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Vorsichtiger beschreibt die Bundesregierung nun auch, dass manchen Alleinstehenden mit Vollzeitjob der Stundenlohn nicht für die Sicherung des Lebensunterhalts reicht. In der ersten Fassung wurde angemerkt, dies verschärfe die Armutsrisiken und schwäche den sozialen Zusammenhalt. Diese Bemerkung ist weggefallen. Jetzt ist nur noch zu lesen, dass dies “kritisch zu sehen” sei.

Selbst bestimmte Fakten tauchen in dem Bericht nicht mehr auf. In der ersten Version hieß es: “Allerdings arbeiteten im Jahr 2010 in Deutschland knapp über vier Mio. Menschen für einen Bruttostundenlohn von unter sieben Euro.” Dieser Satz wurde nun gestrichen.

FDP-Chef und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hatte nach Bekanntwerden der ersten Fassung wissen lassen, dass der Bericht nicht “der Meinung der Bundesregierung” entspreche. Die Liberalen störte vor allem die Aussage, dass die gesellschaftliche Spaltung größer werde.

Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), sagte: “Die Bundesregierung will entscheidende Aussagen des Berichts verwässern, verschleiern und beschönigen.” Der Sprecher des Arbeitsministeriums erwiderte, es habe Veränderungswünsche gegeben. Dies sei innerhalb einer Ressortabstimmung in einer Koalition “ein ganz normaler Vorgang”.

 

22. November 2012 18:46
Schelte für Arbeitsagentur
Warum ein höherer Hartz-IV-Satz nötig ist

 

Gewerkschaften, Grüne und Sozialverbände sind sich einig: Nicht die Hartz-IV-Leistungen seien ein Vermittlungshemmnis für Dauerarbeitslose, sondern “Billigjobs, die nicht aus der Armut führen”. Und entgegen der Warnung der Bundesagentur für Arbeit kommen höhere Hartz IV Sätze den Steuerzahler nicht so teuer, wie die Nürnberger Behörde errechnet hatte.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schelte-fuer-arbeitsagentur-warum-ein-hoeherer-hartz-iv-satz-noetig-ist-1.1530798

 

14. November 2012 13:34
Deutlicher Anstieg in Metropolen
Deutsche Städte, reich an Armut

 

Die Armutsgefährdung in den Metropolen der Bundesrepublik ist wesentlich größer als im Rest des Landes. Besonders dramatisch ist die Situation im Osten und im Ruhrgebiet. Die Experten sind erstaunt, dass Armut offenbar seltener mit Arbeitslosigkeit einhergeht.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutlicher-anstieg-in-metropolen-deutsche-staedte-reich-an-armut-1.1522726

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Pagina web con mas articulos en arte -tv (version alemana): http://www.arte.tv/de/why-poverty/6955092.html

Dienstag 27. November:

20.15 Uhr: Geld für die Welt

21.15 Uhr: Armutszeugnis

22.10 Uhr: Gemachte Armut

Mittwoch 28. November:

22.20 Uhr: Afrika, der ausgeraubte Kontinent

23.15 Uhr: Chinas Bildungsdschungel

00.15 Uhr: Willkommen in der Welt

Donnerstag 29. November:

23.15 Uhr: 740 Park Avenue – Geld, Macht und der Amerikanische Traum

00.10 Uhr: Solar Mamas – Bekämpfen Frauen die Armut besser ?

Im ARTE-Programm

Armut – eine globale Herausforderung

Nach dem großen Erfolg der weltweiten Initiative “Why Democracy? – Demokratie für alle?” (2007), folgt im November 2012 das Crossmedia- Projekt “Why poverty? Armut – eine globale Herausforderung.” Initiatoren des Projekts sind wie schon bei “Why
Democracy?” die ngo “Steps international” und eine Gruppe von öffentlichrechtlichen Sendern, darunter die bbc, das dänische fernsehen Dr, ZDF, arte, nhk aus Japan und Svt aus Schweden.

Im Jahr 2000 einigten sich die Vereinten Nationen auf die Millenniumsziele zur nachhaltigen Bekämpfung der Armut. Gut ein Jahrzehnt später stellt sich die Frage, wie weit wir damit gekommen sind. Die Initiative “Why poverty?” möchte eine weltweite Debatte über Armut im 21. Jahrhundert anstoßen. Kernstück des Events bildet eine 8-teilige Dokumentarfilmreihe von Regisseuren aus aller Welt, die den Ursachen der Armut rund um den Globus auf den Grund gehen und nach Lösungsansätzen suchen. Die Geschichte der Armut in der Welt wird ebenso thematisiert wie die wachsende Kluft zwischen arm und reich in New York, die Chancenlosigkeit der Jugend in China oder die Ausbeutung Afrikas durch international tätige Industriemultis. Exklusiv für arte hat der Swr zudem die frage der kinder- und Jugendarmut in Europa unter die Lupe genommen. Neben ARTE werden über 70 Sendeanstalten auf 5 Kontinenten die Dokumentarfilme in der letzten Novemberwoche 2012 ausstrahlen.

 

colonne_programme

http://www.whypoverty.net/

About

Why Poverty? uses film to get people talking about poverty.

We’ve commissioned award-winning film makers to make eight documentaries about poverty, and new and emerging talents to make around 30 short films. The films tackle big issues and pose difficult questions, but they’re also moving, subtle and thought-provoking stories.

They transmit around the world in November 2012, on more than 70 national broadcasters reaching 500 million people. They’ll be accompanied by events designed to spark global and national debates and an online conversation to get people asking “Why Poverty?”

You can watch clips and shorts online now, and find out more about what’s happening in your country.

After November, the documentaries will be available to everyone online and we’ll begin an outreach programme, building on the momentum from broadcast.

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