El futuro de Europa – el futuro de nosotros

Aqui unas reflexiones sobre la situacion y las causas de la crisis seguidas por unas propuestas que incitan a reflexionar sobre nuestro papel y responsabilidad como ciudadanos, viendo en la actual crisis tambien una oportunidad para el cambio. Sumamente inspirador!!

el articulo/entrevista con Meinhard miegel esta en la F.A.Z. online cfr. tambien abajo):

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/meinhard-miegel-im-gespraech-zur-krise-das-system-ist-am-ende-das-leben-geht-weiter-faz-11851339.html#Drucken

Las iniciativas y declaraciones de Meinhard Miegel se encuentran en la pagina Web de su fundacion Denkwerk Zukunft:

http://www.denkwerkzukunft.de/index.php/home

entre ello datos y propuestas sobre:

y la siguiente declaracion o “Plädoyer”:

Plädoyer für eine kulturelle Erneuerung:

Die westliche Kultur in ihrer derzeitigen Erscheinungsform ist weder verallgemeinerungs- noch zukunftsfähig:

  • Der extrem Ressourcen verzehrende Lebensstil zerstört die natürlichen Lebensgrundlagen.
  • Die gesellschaftliche Funktionsfähigkeit – Arbeitsmarkt, soziale Sicherungssysteme, Gewährleistung der freiheitlich-demokratischen Ordnung – leidet.
  • Der gesellschaftliche Zusammenhalt bröckelt.

Eine wieder verallgemeinerungs- und zukunftsfähige Kultur setzt einen grundlegenden Bewusstseinswandel, eine kulturelle Erneuerung voraus. Das gegenwärtige Wohlstandsverständnis muss aus seiner materiellen Verengung befreit und um nicht-ökonomische Bereiche der Kultur erweitert werden. Musische, sportliche und künstlerische Betätigung, Interesse an Geschichte, Philosophie und Politik, lebenswert gebaute Städte, der Erhalt der Kulturlandschaft, bewusste Ernährung, soziales Engagement, gegenseitige Hilfe und Verantwortung können auch bei sinkendem materiellen Wohlstand zu einem nachhaltig verbesserten Wohlbefinden beitragen. Oder in den Worten des ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler: Nicht “viel haben”, sondern “gut leben” muss zur Maxime werden, damit “die Erde auch für unsere Kinder und Enkel wohnlich bleibt.”1

 

Gespräch zur Krise mit Meinhard Miegel Das System ist am Ende, das Leben geht weiter

11.08.2012 ·  Als die Politik sich 2009 zur Überwindung der amerikanischen Immobilienkrise gratulierte, warnte Meinhard Miegel im F.A.Z.- Interview bereits mit den Worten „Staaten werden wackeln“ vor der nächsten, größeren Krise – ein Anlass zur Nachfrage.

Unser letztes Interview liegt etwas länger als drei Jahre zurück. Damals hatte sich die Welt vom Schock der amerikanischen Hypothekenblase, dem Untergang von Lehman Brothers, erholt; alle feierten die rasche Reaktion der Politiker und erklärten die Krise für überwunden. Sie nicht. Sie erklärten vielmehr, derzeit werde die nächste Blase mit Staatsgeldern aufgepumpt, und erklärten: In der nächsten Krise, die jetzt vorbereitet wird, werden Unternehmen, Banken und Staaten wackeln.“ Wie beurteilen Sie Ihre Prognose heute?

MIEGEL (lacht): Was soll ich dazu sagen? Schneller als gedacht wanken ja mittlerweile viele Staaten. Und was wird dagegen unternommen? Noch mehr vom Gleichen! Ungedeckte Wechsel und weitere Schulden! Versucht wird also abermals, eine platzende Blase durch eine neue, noch größere zu ersetzen. Diese möge dann, so das Hoffen und Harren mancher, in nicht zu ferner Zukunft in einem großen schwarzen Loch verschwinden. Doch diesen Gefallen wird sie uns nicht tun. Vielmehr wird auch sie platzen und voraussichtlich die ganze Welt in Mitleidenschaft ziehen. Eine wahrlich bemerkenswerte Vorgehensweise oder genauer: eine halsbrecherische Strategie. Ich halte sie für aberwitzig, nur noch aberwitzig.

Sie sprachen damals auch von einer finalen Krise und zitierten Meinungen, die diese für das Jahr 2015 oder früher erwarteten.

Diese Krise wird kommen, weil sie kommen muss. Zwar bedeutet „final“ nicht, wie manche meinen, dass dann alles zu Ende ist. Das wäre völlig ahistorisch und wirklichkeitsfern. Das Leben wird weitergehen. Enden wird jedoch die seit Jahrhunderten dominante Verhaltensmaxime der Expansion um jeden Preis, des ständigen Höher, Weiter und Schneller. Diese Maxime ist gerade dabei, sich ad absurdum zu führen. Mit ihr sind nämlich die Menschen nach einer langen Phase materieller Wohlstandsmehrung in eine Sackgasse geraten, und jetzt streiten sie darum, wie dieser wieder entkommen werden kann. Mit einem Weiter-so jedenfalls nicht. Doch zu alternativen Wegen können sich viele noch nicht durchringen.

Bleiben wir zunächst bei der Eurokrise. Wie analysieren Sie deren Ursachen?

Hier möchte ich zwischen zwei Ursachenbündeln unterscheiden: Fehlern bei der Schaffung und Handhabung des Euro und der eben angesprochenen Erschöpfung einer Verhaltensmaxime – ich könnte auch sagen: Ideologie. Zum Ersten: Bei der Schaffung des Euro ging man davon aus, es wäre grundsätzlich möglich, einer Vielzahl unterschiedlicher Länder eine gemeinsame Währung überstülpen zu können. Dem lag die Vorstellung zugrunde, Währungen und Geld wären primär wirtschaftlich determiniert und mithin eine Angelegenheit von Ökonomen, Finanzexperten und vielleicht noch Juristen. Das aber ist falsch. Viel maßgeblicher sind mental-kulturelle Faktoren. Menschen, die über eine gemeinsame Währung verfügen, sollten sich in kulturellem Gleichklang befinden und sehr ähnliche Wertvorstellungen haben. Vor allem aber müssen sie so vertraut miteinander sein, dass sie einander trauen. Denn Geld ist ja nichts anderes als eben ein solches Vertrauen. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird es mit einer gemeinsamen Währung schwierig. Dann können auch wirtschaftliche und fiskalische Ausgleichsmaßnahmen im Ergebnis wenig bewirken. Sie können mentale und kulturelle Unterschiede bestenfalls ein wenig kaschieren; beseitigen können sie sie nicht. Und hier nun stehen die Europäer vor einer essentiellen und möglicherweise sogar existentiellen Frage: Sollen sie einer gemeinsamen Währung wegen ihre kulturellen Unterschiede einebnen? Das aber müssten sie, um mit einer gemeinsamen Währung erfolgreich zu sein. Ich bin da sehr zögerlich. Denn diese Unterschiede machen für mich Europa zu Europa. Das zeigt schon ein Blick auf die Weltkarte. Da sind diese riesigen homogenen Blöcke in Nord- oder Südamerika oder Asien. Und dann ist da dieses farbige Krisselkrassel Europa. Passt das wirklich unter eine Währung? Ich meine, hierüber muss noch einmal gründlich nachgedacht werden.

Sie wollten noch einen längerfristigen historischen Trend beschreiben.

Ja, die Erschöpfung jenes expansionistischen Denkens, Fühlens und Handelns, das auch beim Euro Pate stand. Auch er ist vom Virus der Entgrenzung befallen, unter dem heute so viele Lebensbereiche leiden. Ob Managergehälter, Gütermengen oder staatliche Leistungen – alles wurde entgrenzt, und kaum einer bedenkt noch die Folgen. Entgrenzung wurde zum Selbstzweck. Warum dann – so ein verbreitetes Grundgefühl zumindest unter Politikern – den Geltungsbereich einer Währung begrenzen? Je größer, desto besser! Ob das, was da zusammengebunden wurde, auch zusammenpasst, wurde nicht gefragt und durfte auch nicht gefragt werden. Dafür zahlen wir jetzt einen hohen Preis. Stets ging es um Quantitäten und Geschwindigkeit. Beides miteinander multipliziert ergab eine Bewegungsenergie, die Europa aus der Kurve getragen hat.

Aber so sichern und mehren wir doch den Wohlstand.

Durch Quantitäten multipliziert mit Geschwindigkeit? Was hat uns denn das in neuerer Zeit gebracht? Seit 1990 sind in Deutschland die Nettolöhne und -gehälter um 45 Prozent gestiegen und die Preise um 43 Prozent. Trotz aller Wachstums- und Konjunkturprogramme treten also die meisten auf der Stelle. Zugleich hat sich das Arbeitstempo beträchtlich erhöht und die Geldmenge vervielfacht. Und wozu das Ganze? Von materieller Wohlstandsmehrung kann weithin schon lange keine Rede mehr sein und von Wohlstandssicherung nur noch sehr bedingt. Schlimmer noch: Die Grundlagen des Wohlstands wurden durch unsere Art des Wirtschaftens empfindlich beschädigt – eine Erkenntnis, zu der sich inzwischen selbst die Bundesregierung durchgerungen hat.

Nun mag es sein, dass Löhne und Gehälter und die Kaufkraft stagnieren, aber andere Indizes sich positiv entwickelt haben.

Ich verkenne nicht, dass sich der materielle Wohlstand global beträchtlich erhöht hat. Aber in den hochentwickelten Ländern befindet er sich auf dem Rückzug. Betrachtet man beispielsweise das durchschnittliche Pro-Kopf-Wachstum in der Kern-EU, dann hat sich dieses kontinuierlich von real knapp fünf Prozent in den fünfziger Jahren über drei Prozent in den siebziger Jahren auf 0,5 Prozent im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts zurückentwickelt. Setzt sich dieser außerordentlich stabile Trend fort, wird es schon in wenigen Jahrzehnten überhaupt kein Wachstum mehr geben. Der Trend weist nach unten.

Nicht für alle. Denn es heißt ja, das obere Prozent sei immer reicher geworden.

Die Fakten sind eindeutig. Von 2000 bis 2008 verzeichneten nur die obersten zehn Prozent der Bevölkerung Einkommenszuwächse. Die Einkommen der verbleibenden neunzig Prozent stagnierten hingegen oder gingen zurück. Aber neu ist diese Entwicklung nicht. Der Sozialwissenschaftler Werner Sombart geißelte sie schon vor hundert Jahren. Damals waren die Unterschiede sogar größer als heute. Und noch größer waren sie in der Antike oder im Mittelalter. Aber diese historische Sicht kann keine Begründung dafür sein, die derzeitige Entwicklung auf sich beruhen zu lassen. Denn allzu große Einkommensunterschiede spalten eine Gesellschaft wie frierendes Wasser einen Felsen. Wer sich großer materieller Wohlhabenheit erfreut, ist in besonderer Weise der Allgemeinheit verpflichtet. Entzieht er sich dieser Verpflichtung, handelt er nicht nur selbstsüchtig, sondern auch dumm. Und bei manchen Reichen frage ich mich schon, was ansonsten kluge Leute dazu bringt, so dumm zu sein?

Zu Ihren anthropologischen Thesen kommen wir noch. Doch zunächst die Frage, ob die Erschöpfung nicht bloß eine alteuropäische Besonderheit ist. Man preist ja seit Jahren die emerging markets?

Die Erschöpfung mag unterschiedlich weit fortgeschritten sein. Ganz entziehen kann sich ihr aber keiner, und ebenso sicher ist sie nicht nur eine „alteuropäische Besonderheit“. Nehmen Sie Amerika: Was ist denn aus diesem wirtschaftlich-politischen Bollwerk der sechziger und siebziger Jahre geworden? Oder Japan: Von ihm sollte und wollte die ganze Welt noch vor wenigen Jahrzehnten lernen. Jetzt ist es müde und ausgelaugt. Oder Russland: Welches seiner Probleme hat es seit Ende der Sowjetherrschaft gelöst? Oder China: Gewiss hat sich hier in den zurückliegenden Jahrzehnten Großes ereignet. Aber bereits jetzt, wo pro Kopf der Bevölkerung erst etwa ein Fünftel der Gütermenge Deutschlands erwirtschaftet wird, zeigen sich erste Ermüdungserscheinungen. Und Indien? Hier kann man nur hoffen, dass sich noch viel tun wird. Denn vorerst hat ein Großteil der Bevölkerung noch nicht einmal Anschluss an das Stromnetz.

Aber dass es Fortschritt gegeben hat, ist nicht zu bestreiten.

Ganz ohne Zweifel. Noch vor 150 Jahren hätte ich keinem Arzt oder Zahnarzt ausgeliefert sein mögen. Doch gemessen an den großen Versprechen und Erwartungen zu Beginn der Moderne, sind die Ergebnisse weniger spektakulär, als viele meinen. Durch menschliche Innovationskraft sollte Wohlstand für alle geschaffen werden, ein Anspruch, der gleich doppelt verfehlt wurde. Denn als materiell einigermaßen wohlhabend kann auch 250 Jahre nach Beginn der Industrialisierung erst etwa jeder siebente Erdenbürger angesehen werden, und erschwerend kommt hinzu: Ihre Wohlhabenheit gründet nicht so sehr auf technischem Fortschritt als vielmehr auf der rigorosen Ausbeutung von Umwelt und Natur. Oder was wäre der Wert einer Dampfmaschine ohne Unmengen an Kohle gewesen? Sie wäre ein Kinderspielzeug geblieben.

Worin sehen Sie die Triebfeder dieser Prozesse? Im Kapitalismus?

Ich halte den Begriff des Kapitalismus für maßlos überstrapaziert. Aus einer Vielzahl von Gründen wurden in neuerer Zeit vermutlich nur tief im Menschen wurzelnde Verhaltensweisen voll entfaltet. Und wäre nicht Karl Marx gewesen, wäre diese historische Entwicklung möglicherweise nie auf einen Begriff gebracht worden. Nun aber ist er in den Köpfen, und es ist ja auch ganz bequem, mit glattgeschliffenen Begriffen und nicht mit sperrigen Wirklichkeiten umgehen zu müssen.

Aber dass es Grenzüberschreitungen gegeben hat, teilweise kriminelle, das werden Sie nicht bestreiten können.

Gewiss nicht. Aber mir scheint es allzu billig, solche Grenzüberschreitungen und kriminellen Machenschaften nicht in erster Linie Menschen, sondern dem Abstraktum „Kapitalismus“ zuzuschreiben. Das erinnert mich fatal an das Verhalten Adams gegenüber Eva und dieser gegenüber der teuflischen Schlange im Paradies: nur keine eigene Verantwortung übernehmen! Immer ist es ein Dritter, der Teufel, Hitler, Honecker oder wer auch immer, der schuld an allem ist. Und jetzt ist es eben der Kapitalismus. Solange es einen solchen Dritten gibt, braucht man sich selbst nicht zu ändern. Aber stellen wir uns doch einmal vor, was ohne die Trägheit und Gier der meisten aus dem Kapitalismus würde: Er würde sich ganz schnell verflüchtigen!

Wo muss man denn ansetzen?

Beim Einzelnen. Spielen nicht mehr genügend Menschen mit, dann verändern sich die sogenannten gesellschaftlichen Verhältnisse von allein. Alle Weltreligionen versuchen diesen Weg zu weisen. Und selbst wenn sie damit nur mäßigen Erfolg haben – der Erfolg der Systemveränderer ist noch mäßiger. Sie brechen die Macht der einen und etablieren die Macht anderer.

Wir benötigen also eine individuelle Orientierung?

So einfach ist es nicht. Der Mensch bedarf als soziales Wesen in der Regel auch der Orientierung durch die Gemeinschaft. Und hier nun gibt es in moder-

nen Gemeinwesen gravierende Probleme. Einerseits betreuen sie den Einzelnen fast exzessiv; andererseits lassen sie ihn alleine, wenn es darum geht, aus einer unüberschaubar gewordenen Fülle von Lebensoptionen zu wählen. Viele sind damit überfordert, nicht wenige straucheln. Ihnen fehlt eben jenes Mindestmaß an gesellschaftlicher Orientierung und damit an Geborgenheit.

Die Vielfalt der Lebensführungsoptionen führt zu Überforderung und Lähmung?

Ich glaube, dass systemische Überforderung in der Tat ein Phänomen unserer Zeit ist. Wenn junge Menschen erklären: Eine dauerhafte Beziehung oder gar ein Kind, das trauen wir uns nicht zu, dann stimmt etwas nicht bei ihnen und im gesellschaftlichen Gefüge.

Unterdessen gibt es ja eine ganze mittelständische Industrie, die Coaching und Therapien anbietet. Bis hin zu Schamanen ist alles im Angebot.

Das bestätigt ja gerade, was ich eben gesagt habe. Der moderne Mensch braucht zahllose Krücken, weil er keine eigene Verankerung mehr hat. Aber damit sind wir wieder bei der Entgrenzung. Orientierung und Grenzen haben viel miteinander gemein.

Jetzt verstehe ich, dass Sie die Nachrichten über die dauernde Euro-Rettung mit großer Distanz verfolgen.

Nicht mit Distanz, eher mit Sorge. Die Politik tut noch immer so, als gälte es eine Krise zu bewältigen, und beschwört damit die nächste Krise herauf. Doch was wir gegenwärtig erleben, ist eben nicht nur eine weitere Krise, sondern eine dauerhaft veränderte Wirklichkeit. Ich hoffe, das klingt nicht sarkastisch und erst recht nicht zynisch, aber ich sehe die derzeitigen Umbrüche mit einer gewissen Erleichterung. Eine lange historische Periode klingt jetzt aus, und das Neue können wir mitgestalten. Das eröffnet Chancen, wie es sie lange nicht mehr gab.

Unterdessen debattieren wir über Beschneidungsgesetze. Schafft sich der Mensch die Themen, die er bewältigen kann?

Ich fürchte, so ist es. Vor vielen Jahren konnte ich die Entscheidungsprozesse in einem großen deutschen Unternehmen aus nächster Nähe miterleben und dabei feststellen: Je größer die Summe war, desto zügiger wurde über sie befunden. Hakelig wurde es, wenn über das Budget des Weinkellers geredet wurde. Da wurde dann richtig gefeilscht.

Sie haben das Denkwerk Zukunft mitbegründet? Woran arbeiten Sie da derzeit?

An verschiedenen Fragestellungen. Doch immer geht es darum, die Funktionsfähigkeit einer Gesellschaft auch unter Bedingungen wirtschaftlicher Stagnation und selbst Schrumpfung aufrechtzuerhalten. Mit anderen Worten: Wir denken über einen Plan B für die Zeit nach der Expansion nach. Wie beispielsweise können unter diesen Bedingungen ausgeglichene öffentliche Haushalte, intakte Umwelt und soziale Gerechtigkeit gewährleistet werden? Dabei stimmt mich hoffnungsvoll, wie viele Menschen auch aus der Wirtschaft oder der Politik in die gleiche Richtung denken.

Meinhard Miegel:

Der 1939 in Wien geborene Jurist und Sozialwissenschaftler wurde vor allem durch seine Arbeiten zum demographischen Wandel und als intellektueller Weggefährte von Kurt Biedenkopf bekannt. 2002 erschien sein Bestseller „Die deformierte Gesellschaft“.

Seit der Auflösung des Bonner „Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft“ ist er als Vorstandsvorsitzender des „Denkwerks Zukunft“ aktiv. Miegel ist Mitglied der Enquetekommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des Deutschen Bundestages.

Mas reflexiones -desde el flanco anglosajon-  sobre la evolucion de nuestra sociedad como se plasma en diseño yl desarrollo de las ciudades modernas, el cambio en la conceptualizacion, naturaleza y percepcion del trabajo (la perdida de la cultura del “craftmensship”)  y la sociologia de la cultura se encuentran en otro autor sumamente interesante Richard Sennett y su pagina Web:

http://www.richardsennett.com/site/SENN/Templates/Home.aspx?pageid=1

 

 

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