WahlumfrageAffäre Hoeneß schadet der Union

Wahlumfrage Affäre Hoeneß schadet der Union

01.05.2013, 09:20 Uhr (Handelsblatt)
Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß: Seine Nähe zur CSU könnte der Partei schaden. Quelle: dpa
Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß: Seine Nähe zur CSU könnte der Partei schaden. Quelle: dpa

Die Steueraffäre um Uli Hoeneß hat längst den Bundestagswahlkampf erreicht. Nach einer Umfrage schadet sie vor allem den Unionsparteien. Die SPD wittert ihre Chance. Die Anti-Euro-Partei kann in der Wählergunst zulegen.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wahlumfrage-affaere-hoeness-schadet-der-union/8146962.html

BerlinDie Steueraffäre um Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat einer Umfrage zufolge den Unionsparteien bei den Wählern geschadet. Zum ersten Mal in diesem Jahr rutschten CDU und CSU in der Wahlumfrage von „Stern“ und RTL unter die Marke von 40 Prozent. Die Union käme demnach auf 39 Prozent, ein Minus von drei Punkten im Vergleich zur Vorwoche. Der Chef des Forsa-Instituts Manfred Güllner sagte, die Steueraffäre um Hoeneß habe „vor allem wegen dessen Nähe zur CSU“ der Union geschadet.

Die Liberalen verharren bei fünf Prozent. Wie in der Vorwoche wollen 23 Prozent für die SPD stimmen und 14 Prozent für die Grünen. Die Linke kann einen Punkt gutmachen und kommt auf acht Prozent. Von dem öffentlichen Unmut profitieren auch die Splitterparteien: Die Anti-Euro-Partei (AfD) gewinnt einen Punkt und erreicht drei Prozent, die „sonstigen Parteien“ legen um einen Punkt auf fünf Prozent zu.

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Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, sieht bei der Bundestagswahl gute Chancen für seine Partei. „Die letzten Tage haben gezeigt, wie schnell die Themen wechseln“, sagte er den Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ mit Blick auf die Selbstanzeige des FC-Bayern-Präsidenten. „Der Wahlausgang ist absolut offen“, sagte Steinmeier.

Mit einem durchgerechneten und ehrlichen Steuerkonzept wolle man auch die Wähler der Mitte überzeugen. „Schwarz-Gelb hat doch jede Glaubwürdigkeit in Steuer- und Finanzfragen verspielt. Die 2009 versprochenen großen Steuersenkungen sind nie gekommen. Stattdessen wollte Schwarz-Gelb Steuersünder mit dem Schweizer Steuerabkommen decken“, kritisierte der SPD-Politiker. Das alles sei auf Kosten der großen ehrlichen Mehrheit der Steuerzahler geschehen.

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Der Fall Uli Hoeneß beschäftigt die Republik. Opposition und Regierung streiten sich über schärfere Regeln bei Betrugsfällen. Auch die Steuerhinterzieher sind alarmiert: Die Zahl der Selbstanzeigen steigt. (6 Seiten) 0,99 Euro

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