Deutsche sind Europas Sorgenmeister

Umfrage in elf Staaten: Deutsche sind Europas Sorgenmeister

Von Florian Diekmann

Gute Wirtschaftslage, niedrige Arbeitslosigkeit, hohe Löhne – und doch sehen die Menschen nirgendwo mehr Probleme als in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Umfrage. Am wenigsten Sorgen machen sich die krisengeschüttelten Iren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/gfk-umfrage-in-elf-staaten-deutsche-sind-europas-sorgenmeister-a-909610.html

Nürnberg/Hamburg – Es scheint paradox. Die Arbeitslosigkeit ist im Dauertief, das Wachstum robust, selbst die Löhne steigen wieder spürbar – derzeit ist Deutschland der Neid seiner meist krisengeschüttelten Nachbarn sicher. Und doch fallen den Deutschen auf die Frage, welche Probleme in ihrem Land gerade dringend gelöst werden müssten, auf Anhieb mehr davon ein als allen anderen Europäern.

 

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des GfK-Vereins, die SPIEGEL ONLINE exklusiv vorliegt. Der Verein ist Miteigentümer der Gesellschaft für Konsumforschung und betreibt Grundlagenforschung. Mehr als 13.000 Menschen in elf europäischen Ländern wurden in diesem Februar für die regelmäßig durchgeführte Umfrage “Challenges of Europe 2013” befragt. Ihnen wurden keine Antwortmöglichkeiten vorgegeben, sie konnten also spontan auf die offene Frage nach den in ihrem Land dringendsten Problemen antworten.

Die Rangliste der Sorgen unter Deutschlands Bürgern führt die Arbeitslosigkeit an. Danach folgen Inflation, wirtschaftliche Stabilität, Bildungspolitik und Rente/Altersvorsorge.

Ganz im Gegensatz zu den Deutschen scheinen die Iren dem Monthy-Python-Motto zu folgen: Always look on the bright side of life. Denn wo die Deutschen im Durchschnitt spontan 2,5 dringende Probleme nennen, die angepackt werden müssen, nennen die Iren nur 1,2 – ausgerechnet die Bewohner jenes Landes, das besonders schwer von der Schulden- und Bankenkrise getroffen wurde, in dem sich die Arbeitslosigkeit verdrei- und die Staatsschuldenquote vervierfacht haben, fallen im europäischen Vergleich am wenigsten Sorgen ein. Gemeinsam übrigens mit den Schweden, bei denen die Sorglosigkeit angesichts einer erfreulichen Wirtschaftslage allerdings auch um einiges begründeter erscheint.

Statt mit Monthy Python halten es die Deutschen lieber mit Udo Lindenberg: “Denk’ an Krise und Inflation – sonst landest du später bei der Bahnhofsmission.” Doch obwohl die Deutschen Europas Sorgenmeister sind, hat sie die wirtschaftlich gute Lage in der Bundesrepublik verglichen mit früheren Jahren insgesamt doch weitaus sorgenfreier werden lassen. Und wenn sie Probleme ausnahmsweise als dringender einschätzen als früher, beweisen sie doch durchaus Sinn für die veränderte Realität in Deutschland.

Nur Russen machen sich mehr Sorgen um Inflation

So bleibt zwar die Arbeitslosigkeit die Sorge Nummer eins, aber mit 32 Prozent der Befragten bedrückt sie nun nicht einmal mehr jeden dritten Deutschen stark. Das sind so wenige wie noch nie seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990. Vor sieben Jahren sah das noch ganz anders aus. Im Jahr 2006 sagten 80 Prozent der Deutschen spontan, das Problem der Arbeitslosigkeit müsse dringend gelöst werden. (Weitere Entwicklungen im Zeitverlauf finden Sie in dieser Grafikstrecke.)

In den Krisenstaaten der Euro-Zone hingegen hält durchweg eine absolute Mehrheit die Arbeitslosigkeit für eines der dringendsten Probleme ihres Landes. Besonders ausgeprägt ist die Sorge in Spanien, wo sie 72 Prozent der Befragten nennen, auch in Frankreich ist der Anteil mit 69 Prozent kaum kleiner. In Irland wiederum, wo die Quote der Jobsuchenden sich in den vergangenen Jahren mehr als verdreifacht hat, nennen nur 20 Prozent die Arbeitslosigkeit als dringendes Thema. Auch wenn man jene 25 Prozent dazuzählt, die angeben, die Sicherung der Beschäftigten mache ihnen Sorgen, erscheinen die Iren trotz schwieriger Lage ziemlich unbeschwert.

Mit 29 Prozent Nennungen nahm die Inflation den zweiten Platz im deutschen Sorgen-Ranking ein. Das sind drei Prozentpunkte mehr als noch im vergangenen Jahr – ein Anstieg, der angesichts von dauerhaften Mickerzinsen und der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank nachvollziehbar ist. Nur die Russen machen sich mit 31 Prozent noch mehr Sorgen um die Entwicklung ihrer Kaufkraft. In Österreich hingegen, dessen Lage in der Euro-Krise der Deutschlands ziemlich genau entspricht, halten nur 13 Prozent die Inflation für ein dringendes Problem.

Französische Gelassenheit

Die Sorge der Deutschen um wirtschaftliche Stabilität ist hingegen deutlich kleiner geworden, auch wenn sie den dritten Platz im deutschen Sorgenranking belegt – nur noch 16 Prozent nannten sie, im Vorjahr waren es noch 24 Prozent, im Rezessionsjahr 2009 gar 36 Prozent.

Erstaunlich hingegen ist die Sorglosigkeit der Franzosen bei diesem Thema: Trotz des Verlusts des Triple-A-Ratings und der eindringlichen Mahnung etwa des IWF zu Reformen sehen nur 14 Prozent von ihnen die wirtschaftliche Stabilität ihres Landes in Gefahr. Und auch die Iren, die mitten in einem gewaltigen Strukturwandel stecken, sind mit 18 Prozent kaum mehr darum besorgt als die Deutschen.

Eher grotesk mutet es allerdings an, dass die Bewohner eines Landes wie Irland, dessen Staatverschuldung von etwa 25 Prozent der Wirtschaftsleistung im Jahr 2007 auf zuletzt rund 120 Prozent emporschnellte, dies offenbar kaum als Problem sehen. Nur sechs Prozent der Iren fielen die Staatsfinanzen als eines der Probleme ein, die dringend zu lösen seien. Im Gegensatz dazu findet jeder zehnte Deutsche, dieses Thema solle mit Nachdruck angepackt werden – auch wenn Deutschland zur Zeit sogar Überschüsse erwirtschaftet.

Eine neue Sorge

Wie stark sich gesellschaftliche Veränderungen in den Sorgen der Deutschen niederschlagen, machen zwei bemerkenswerte Entwicklungen deutlich: Armut schien in Deutschland zumindest in der Wahrnehmung der Bürger lange gar nicht zu existieren – bis im Jahr 2005 Hartz IV eingeführt wurde. Damals taucht Armut zum ersten Mal im GfK-Sorgenranking auf, immerhin zwei Prozent der Befragten nannten sie. Inzwischen sorgt Armut 13 Prozent der Bundesbürger, das macht sie zum sechstdringendsten Problem des Landes.

Umgekehrt lief es bei Zuwanderung und Integration. Als nach dem Fall des Eisernen Vorhangs jedes Jahr Hunderttausende Menschen in Deutschland Asyl beantragten, schnellte die Sorge darum in die Höhe – 1992 nannten sie 68 Prozent der Befragten. Dann wurde das Asylrecht eingeschränkt, der Flüchtlingsstrom ebbte ab, die Sorgen um die Integration ebenso. Heute fällt sie nur noch acht Prozent der Deutschen als Problem ein.

Nicht schlecht für ein Land, dem der “Economist” jüngst eine Zukunft als moderner Schmelztigel Europas vorhersagte.

Deutschland-Analyse des “Economist”: Vormacht ohne Mumm

Deutschland ist unangefochtene Vormacht in Europa – aber das Land will die Rolle bisher nicht annehmen. So sieht es der “Economist”, das einflussreichste Wirtschaftsmagazin der Welt in einem Länderreport. Die Prognose der Briten ist überraschend optimistisch.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/economist-zeichnet-deutschland-als-europas-hegemon-wider-willen-a-905516.html

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Fachkräfteprojekt in Bayern: Unser Dorf soll spanisch werden

DER SPIEGEL :

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/spanier-in-wunsiedel-zwei-buergermeister-rufen-experiment-ins-leben-a-895706.html

Fachkräfteprojekt in Bayern: Unser Dorf soll spanisch werden

Von David Böcking und Yasmin El-Sharif, Wunsiedel

Die CSU-regierte Kleinstadt Wunsiedel in Oberfranken warb im Kampf gegen den Fachkräftemangel gezielt Spanier an, die Umsiedlung wurde genau geplant. Doch manchen Einheimischen ist das Projekt ein Dorn im Auge, vieles ging schief – trotzdem will der Ort weitermachen.

In der Gemeinschaftsküche riecht es gut. David Caceres Gomez hat sich Essen gekocht, Paprika mit Hühnchen. Der junge Spanier isst hastig, seine Ärmel sind voller Farbkleckse. Gleich beginnt die Nachmittagsschicht in einem Malerbetrieb. Ab nächster Woche aber ist der ausgebildete Jurist wieder auf Arbeitssuche.

 

Als Roland Schöffel das hört, macht er David ein Angebot: Er wolle Häuser renovieren, könnte jemanden zum Streichen gebrauchen und zum Tapezieren. Der 25-Jährige gibt ein freundliches “Uff” von sich, im Tapezieren habe er wenig Erfahrung. Aber er werde sich melden. Dann muss David los. “Ich habe nicht viel Zeit”, sagt er. Es klingt fröhlich – und ziemlich deutsch.

In Wunsiedel, einer Kleinstadt im oberfränkischen Fichtelgebirge, läuft seit vergangenem Jahr ein beachtliches Experiment: Auf der Suche nach Fachkräften hat der zweite Bürgermeister Roland Schöffel gemeinsam mit heimischen Unternehmen rund ein Dutzend Spanier aus Padrón angeworben, einer Kleinstadt in Galizien. Dass die Jobkrise in Südeuropa gut zum eigenen Fachkräftemangel passt, haben auch andere Städte erkannt. Selten aber wurde die Umsiedlung so umfassend geplant wie in Wunsiedel.

“Mit sechs Millionen Arbeitslosen kann Spanien nicht funktionieren”

Die Gemeinde hat eigens ein Haus im Zentrum der Stadt gekauft und hergerichtet, wo die neuen Bürger für 170 Euro im Monat ein Zimmer bekommen. David wohnt erst seit kurzem hier, andere Spanier sind bereits in eigene Wohnungen gezogen. Einer von ihnen ist Rui Meireles Arregui, den man auf einer Baustelle in Wunsiedel trifft. Der Elektriker gehörte zur ersten Gruppe, die im September vergangenen Jahres kam. Als Rui und sein Bruder von dem Angebot aus Wunsiedel hörten, zögerten sie keine Minute. Ihr Familienbetrieb war in der Krise pleitegegangen, neue Arbeit nicht in Sicht. “Mit sechs Millionen Arbeitslosen kann Spanien nicht funktionieren”, sagt Rui.

Er könne sich gut vorstellen, länger zu bleiben, sagt der 35-Jährige. Sein Deutsch ist noch holprig, doch für die Verständigung bei der Arbeit genügt es. Er kennt die wichtigsten Ansagen und hat sich daran gewöhnt, bestimmte Kabel anders zu verlegen. “Ich bin sehr zufrieden”, sagt Rui. Sein Bruder ist zwar bereits in die Heimat zurückgekehrt – aus Sehnsucht nach der Freundin. Dafür leben mittlerweile auch Ruis Eltern in Wunsiedel.

Doch der “Wunsiedler Weg”, wie Schöffel die Aktion getauft hat, ist nicht ohne Stolpersteine. Viele Fichtelgebirgler wollten nicht einsehen, dass die Stadt bei einer Arbeitslosenquote von sechs Prozent Ausländer anwirbt. Schöffel und der erste Bürgermeister Karl-Willi Beck mussten viel erklären: Dass sich die Altersstruktur in der Region gerade dramatisch änderte und Wunsiedel “demografisch gekeult” werde, wie Schöffel es ausdrückt. Und dass die Neubürger nur Jobs bekämen, die kein Wunsiedler will. Niemals dürfe ein Einheimischer erleben, dass ein Spanier ihm die Stelle wegnehme, sagt Beck.

Enttäuschungen erlebte auch Bernd Birke, der Chef von Rui und drei weiteren Spaniern. Vor gut einem Jahr gehörte der Elektrounternehmer zu einer kleinen Delegation, die nach Spanien flog. Am Flughafen inspizierte Birke gleich die Qualität der Elektroinstallationen – und war zufrieden. Für ihr Programm warben die Wunsiedler dann in einer vollbesetzten Gemeindehalle, es gab mehr als 600 Bewerbungen. Ein Ingenieur wollte sofort mitkommen – er nehme jede Arbeit an. “Da treibt’s dir schon die Tränen in die Augen”, sagt Birke. Allerdings verließ er sich auf eine Zusage der galizischen Regierung, den Auswanderern vorab Deutschkurse zu finanzieren. Es blieb beim Versprechen. “Die Deutschkenntnisse waren gleich Null.”

Ein weiter Rückschlag kam, als drei Spanierinnen ihre Arbeit in einem Hotel schon nach wenigen Monaten wieder verloren. Als im März dann auch noch der größte Wunsiedler Autohändler pleiteging, bei dem vier Spanier gearbeitet hatten, sahen viele das Projekt vor dem Aus.

“Ich hab nix dagegen, wenn auf unserem Marktplatz ein Stierkampf stattfindet”

Dass es weitergeht, dürfte an den Bürgermeistern liegen. Dabei gehören sie Parteien an, die nicht als besonders zuwanderungsfreundlich bekannt sind. Beck ist Mitglied der CSU, ein wuchtiger Mann mit Backenbart und Nadelstreifenanzug. Als Kind sprach Beck schlesisch, weil er von Flüchtlingen mitaufgezogen wurde. In seinem Amtszimmer weist ihn eine Urkunde als “Ehrenspätaussiedler” aus.

Schöffel war früher Lehrer und ist Mitglied der Freien Wähler. Deren Chef Hubert Aiwanger wütet gegen den Euro-Rettungsfonds und fordert Spaniens Austritt aus der Währungsunion. Schöffel dagegen betreibt mit seiner Frau die Weinhandlung Fronkreisch und sagt, er sei Europäer. “Ich hab nix dagegen, wenn auf unserem Marktplatz ein Stierkampf stattfindet.”

Wegen ihren persönlichen Erfahrungen scheint Europa für beide Männer noch immer eher ein Versprechen als eine Bedrohung zu sein. Solche Weltoffenheit kann ihre Heimatstadt gut gebrauchen: Immer wieder geriet sie mit Neonazi-Aufmärschen in die Schlagzeilen, weil sich hier bis 2011 das Grab von Rudolf Hess befand.

An der Renovierung des Hauses für die Neubürger waren die Bürgermeister persönlich beteiligt. Den Spaniern wurden Namensschilder für die Zimmertüren gebastelt und Blumengirlanden an die Wände gemalt. Sogar landschaftlich habe man sich um Integration bemüht, erzählt Unternehmer Birke: Mit Galizien sei absichtlich eine Region gewählt worden, deren Topografie sich nicht allzu sehr vom Fichtelgebirge unterscheidet.

Vorbilder hätten sie keine gehabt, betonen die Organisatoren. Denn auch wenn Kanzlerin Merkel schon Anfang 2011 um spanische Fachkräfte warb: An konkreten Hilfen fehlt es noch. So müsse es eigentlich einen sechsmonatigen Intensivsprachkurs geben, findet Bürgermeister Beck, bezahlt vom Bund. Derzeit werden die Zuwanderer von staatlichen Lehrern unterrichtet, die selbst kein Spanisch sprechen.

“Oh Gott, das haben deine Eltern auch durchgemacht!”

Im Vergleich zu früheren Zeiten aber werden die Zuwanderer in Wunsiedel gut unterstützt, weiß Lidia Hüttel zu berichten. Ihre Eltern kamen schon in den sechziger Jahren aus Padrón nach Bayern. Als der Bus mit den Spaniern eintraf, stand Hüttel mit Herzklopfen bereit und dachte: “Oh Gott, das haben deine Eltern auch durchgemacht!”

Zwei Schützlinge hat sich Hüttel ausgesucht, den Elektriker Rui und die 42-jährige Carmen Gens Martinez. An einem Freitagabend sitzen sie mit anderen Spaniern beim Stammtisch im Lokal Goldener Löwe. Es herrscht spanische Lebendigkeit, doch die Gesprächsthemen sind ernst. Carmen etwa gehört zu jenen Frauen, die ihren Job im Hotel schon wieder verloren haben – dabei hat sie 24 Jahre in der Schweiz gelebt und spricht fließend Deutsch. Seit Monaten schreibt Carmen nun Bewerbungen – bislang ohne Erfolg. Ihr Partner – ein Ingenieur – ist in die Heimat zurückgekehrt, weil auch er nichts gefunden hat. In Spanien kann er immerhin noch einige Monate Arbeitslosengeld beziehen. Carmens zwei Kinder sind mit ihr in Wunsiedel geblieben und besuchen dort die Schule.

Niedriglohnland Deutschland?

Antonio Sanchez hatte mehr Glück. Er gehörte zu jenen Spaniern, die im Autohaus arbeiteten, das inzwischen pleite ist. Seit März hat er eine neue Anstellung: Der 46-Jährige baut jetzt Karosserien für Luxusautos. “Ich habe es jetzt noch besser getroffen”, findet er. Sein Gehalt sei okay, allerdings nicht bedeutend höher als in Spanien. “Aber: Hauptsache Arbeit”, ergänzt er schnell. Eine andere Teilnehmerin des Stammtisches zeigt sich ernüchtert: Sie hätte nicht erwartet, dass auch in Deutschland Niedriglöhne, Überstunden und unsichere Arbeitsverhältnisse so verbreitet seien.

Elektrounternehmer Birke immerhin hat seinen vier spanischen Mitarbeitern schon bei der Weihnachtsfeier zugesagt, sie nach der Probezeit zu übernehmen. Zusätzlich hat der Personalchef des Unternehmens kürzlich einen Spanischkurs begonnen. Birke lächelt. “Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir noch länger mit Spanien zu tun haben.”